Macroblogging ist tot, Microblogging rockt
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Ich kann nicht sagen wann es genau passierte, jedenfalls relativ schnell. Ich glaube mit dem Moment in dem ich den Twitter Desktopclient twhirl installiert habe. Plötzlich ist alle micro und maximal 140 Zeichen lang. Auch hier im Blog. Ein Erklärungsversuch.
Es ist ja wie beim vielbeachteten Qualitätsjournalismus. Um über ein Thema zu bloggen bedarf es schon einigen Aufwand, auch in Zeiten von so nützlichen Bloggerhilfen wie dem Blogdesk Tool. Man recherchiert, googelt Infos und nützliche Links und Trackbacks, spickt seinen Artikel liebevoll mit passendem Bildmaterial. Von den Textkreationen ganz zu schweigen. Und dann kommt da auf einmal so ein Dingens wie Twitter daher, und ermöglicht es ohne viel Blabla in Sekunden schlanke Infos in die Web2.0 Sphäre zu kippen. Wobei man unterscheiden muss, mit Cem saßen wir letzte Woche zusammen, und kreierten die umfangabhängige Kategoriserung der Bloggerei:
Nun ist es mir dank großartiger Tools möglich vom Handy und unterwegs aus hervorragend zu microbloggen. Ich kann empfangen und senden, Fotos oder sogar Videos einkippen. So nebenbei, ganz einfach in Form einer Tagestimeline die ich im Blog noch mal liste (und verzweifelt mit ein paar Flickr Bildern gegen die Textwüste ankämpfe). Es ist auf einmal alles gesagt, mit direktem Feedback. Es ist nicht mehr nötig sich im großen Stil auszulassen und einen Blogartikel zu verfassen, das Macroding kommt mir sogar auf einmal total 1.0 vor. Im Microbloggingstream geht mehr ab, bewegt sich alles in Echtzeit, Microinfos in appetitlichen Happen. Ich kann mich nicht mehr aufraffen ein Thema in langen Blogbeiträgen abzuhandeln, denke sogar dass der Microbereich das würdigere Umfeld ist. Das ist meine private Empfindung, wie seht Ihr das? Keine ähnlichen Artikel im Blog, Du musst was völlig Neuem auf der Spur sein... ;-) |





und demnächst drücken wir uns nur noch in hash tags aus #fortschritt?
#genau #prima #kritiker
Ich habe es eine Zeit so betrachtet. Habe aber mittlerweile wieder umgedacht, weil uns der umfassende Einblick abgeht.
Microbloggging ist ein Super-Ding. Aber auf den Punkt gebracht und genau hervorgehoben, ist das herkömmliche Bloggen so gut wie unabkömmlich.
Das wäre jetzt fast ein Blogeintrag geworden – Zu kurz dafür, aber wiederum zu lange, um es ins Microblogging einzubringen;)
Ich denke, es kommt immer auf die Inhalte an, die man transportieren möchte – und wie hoch der Anspruch in Sachen “Customizing” ist – da liegt “Macroblogging” immer noch deutlich vorn’.
Ich persönlich möchte weder auf das Micro- noch auf das Macroblogging verzichten – denn immer reichen mir die 140 Zeichen einfach nicht.
Ich sehe das scheinbar krasser, habe schon fast keine Lust hier zu kommentieren weil das so sehr mono ist.
Ich denk da in den letzten Wochen ähnlich drüber nach, Sven, joa ..
Natürlich geht mehr ab im Mircob. 140 Zeichen, schneller Content der innerhalb der nächsten 5 Minuten wieder überrollt wird von anderem Content.
Es geht einfach zu schnell um daraus einen guten Gewinn zu ziehen.
Ich selbst habe auch meinen Spaß an Twitter etc. aber nicht aus der Sicht einer Blog alternative sondern eher als Stütze.
Beides gemeinsam ermöglich schnelles Vermitteln von Nachrichten von sauberem und nützlichem Content. Twitter verleitet aber auch dazu einfach mal – entschuldige – Mist zu vermitteln! Wen interessiert das Mircomessaging das relative oft vorkommt?
Also mich nicht und wenn ich soetwas brauche dann ab in einen realtime Chat. ;)
Good morning
and good luck!
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