Werbung in Twitter: beamagpie zwitschert Advertising
|
Bin gerade via _norman auf den scheinbar ersten deutschen Dienst gestoßen der via Twitter Werbung streuen möchte. Magpie unter www.beamagpie.com kippt automatisch Werbebotschaften in den eigenen Twitterstream.
Bei Magpie können sich Twitter User unter http://be-a-magpie.com als Werber registrieren. Je nach Anzahl der Follower, dem eigenen Themenkreis und Twitter-Frequenz wird man anschließend für Werbekampagnen ausgewählt. Das macht Appetit, auf der Webseite kann man seinen Twitter-Namen eintragen und Magpie errechnet anhand der Follower und der Anzahl der Updates die rein rechnerisch möglichen Werbeeinnahmen. Werbebotschaften werden von Magpie automatisch in den eigenen Twitter-Stream gekippt. Die Frequenz ist wählbar, man kann beispielsweise alle 5 Tweets eine Werbebotschaft von beamagpie zulassen. Die Werbetweets werden mit dem Hastag #magpie gekennzeichnet. Zum reinschnuppern kann man sich übrigens registrieren ohne dass gleich Werbung geschaltet wird, einfach das Häkchen bei “start earning” entfernen. Werbeschaltungen können jederzeit online ein- oder ausgeschaltet werden. Bei der Registrierung werden neben einigen persönlichen Daten wie Name und Anschrift auch die Umsatzsteuer-Identifikationsnummer abgefragt (auf der durchgängig englischen Webseite die “VAT-ID”). Erträge sollen ab einem Wert von 50 € ausgezahlt werden, doch wohin? Nirgendwo kann man Konto- oder Paypal-Daten eintragen. Seltsam auch dass man die Werbeschaltung anschalten kann ohne dass man die persönlichen Daten und Steuernummer eingetragen hat. Der Dienst wird bei www.normangruss.de und www.web-ideas.de schon kritisch bedacht. Norman etwa meint:
Hm, sehe ich weniger dramatisch. Werbetreibende werden sich relativ schnell finden, zumal die Funktion auf www.beamagpie.com zur Errechnung der theoretisch möglichen Werbeeinnahmen schon juckig macht. Ob ich als Follower einen Twitterer gleich kicken würde wenn er alle 15-20 Tweets Werbung schaltet denke ich auch nicht, so lange sein Stream Qualität hat. Stefan schreibt in seinem Blogposting:
Klar, die Gefahr Follower durch eine hohe Frequenz von stumpf aggregierten Tweets (etwa RSS-Meldung über den eigenen Standort oder zig Flickr-Meldungen beim Massenimport von Fotos) zu verlieren ist groß. Aber werden die Follower wild wenn man zwischen den persönlichen Tweets Werbung von magpie schaltet? Diese sind schließlich nur durch ein Hashtag gekennzeichnet was meiner Ansicht nach jedoch zur klaren Identifikation von einer reinen Werbebotschaft nicht ausreicht. Schön wäre es wenn man ein paar persönliche Zeichen vor der Werbung platzieren könnte, etwa: “Meine Werbepause: Trinkt mehr Höffelshöfer Schädelpils! Höffelshofer, das knallt!” Das Echo in Twitter zu beamagpie ist derzeit groß. Einerseits zählt das Hashtag #magpie zu den Top-Suchanfragen auf der Twittersuche, andereseits rufen User zum gnadenlosen unfollowen von Twitterusern auf, die Werbung mit dem Hashtag ausliefern. Riecht nach Hexenverbrennung. Ich hätte nichts dagegen wenn die Leute die mir täglich wertvolle Infos via Twitter zukommen lassen damit auch Geld damit verdienen und im begrenzten Maße (!) Werbung schalten. Ansonsten kann man es ja noch wie bei Peter Lustig in “Löwenzahn” machen, einfach… ABSCHALTEN! www.beamagpie.com PS: beamagpie bindet den Feedback-Service www.uservoice.com ein, ein sehr cooler Service zum sammeln und verwalten von Userfeedback. Ähnliche Artikel im Blog:
|









Klasse Artikel, ichdenke das Ganze könnte doch funktionieren. Wenn ein Twitterer täglich eine große Menge Tweets absendet, dann wäre zumindest für mich, jeder 5.Tweet als Werbung erträglich.
Danke für den Hinweis auf uservoice, den Service kannte ich noch nicht.
Moin Sven,
sehr schöner Artikel über das Geld verdienen mit Twitter, es dauert eine gewisse Zeit bis man bei Twitter genügend Follwer aufgebaut hat, einer der ein paar Tausend hat, den Stört es nicht wenn ein paar abhauen wegen Werbung per Twitter, der hat eh keinen Überblick mehr darüber. Aber es gibt schon die ersten die halt auf Ihren Blogs darüber schreiben, wenn… dann seit Ihr weg…
Mich persönlich stört es nicht wenn einer Werbung macht, ich finde den Weg der Werbeform ja auch garnicht so Schlecht.
MfG
Norman
@ Stefan stimmt, ich glaube auch dass es stark von der Frequenz und Qualität der Tweets abhängt ob Werbung gut oder schlecht ankommt.
@ Norman, right! Wenn einzelne Follower verschwinden wegen Werbung wäre das Ihr gutes Recht, nur pauschal zum unfollowen von Twitter-Usern aufzurufen (wie das derzeit einige tun) nur weil das #magpie Hashtag auftaucht finde ich total überzogen.
Hallo Sven,
vielen Dank für deinen ausführlichen Beitrag.
Die Werbebotschaften anders zu markieren wird derzeit bei uns intern diskutiert. Da gibt’s vielleicht demnächst ne Neuerung.
Es werden auch weitere Funktionen eingeführt, mit der Twitterer besser steuern können, welche Werbung (nicht) erwünscht ist.
Danke auch für dein Hinweis, dass die mangelnde Eingabemöglichkeit des PayPal-Kontos skeptisch macht. Es ist tatsächlich so, dass du erst nach erreichen der 50€ direkt beim Cashout nach deiner PayPal-Emailadresse gefragt wirst. Wir binden einen Account nicht fest an einen PayPal-Namen, du kannst bei jedem Cashout einen anderen verwenden wenn du magst. Auch erst beim Cachout wird überprüft, ob deine persönlichen Daten und Steuerinformationen hinterlegt sind, falls nicht, gibt’s keinen Cashout :-)
Solltest du oder deine Leser noch Fragen haben, zögert bitte nicht, uns direkt zu kontaktieren.
Vielen Dank nochmals, beste Grüße
Jan Schulz-Hofen
CEO Magpie & Friends Ltd.
Hey Jan, danke für Deinen Kommentar hier, das ist genau die Transparenz die am Ende auch die Akzeptanz der Twitter-User bringen wird. Richtet doch einen Blog ein und zeigt mehr von Euch! Bin gespannt was aus dem Ganzen wird, Grüße aus Hamburg
Pingback: be-a-magpie | Normans Blog - Geld, SEO & Web 2.0
Pingback: Geld verdienen mit twitter.com und beamagpie.com | Geld Guru Blog
Pingback: Magpie versucht sich als Adsense für Twitter - KCS Blog
Das wird sich aus anderen Gründen asap erledigen:
Die machen das Geschäft von Twitter, das wäre ja gerade so als wenn ich eigene Google Adwords verkaufe und google nix abgebe…
Da kann man die Abmahnungen mit Schadenersatzansprüchen doch schon (ab)-sehen.
Außerdem ist es respektlos vor den Gründern von Twitter, die ja derzeit nicht wirklich verdienen…
Pingback: Ab sofort auch bei Twitter Werbung - Internet - Compboard Blog
Free kolnwedge like this doesn’t just help, it promote democracy. Thank you.
5bI3b6 eyyuwlyefoew